• Wolfgang Waldner

CB - Funk

Citizen Band im 27 MHz - Bereich


CB-Funkgeräte arbeiten im oberen Kurzwellenbereich bei ca. 27 MHz. Die Funkfrequenzen liegen damit im 11-Meter-Band und liegen im Grenzbereich zwischen Kurz- und Ultrakurzwellen. Die CB-Frequenzen sind weitgehend europaweit nach dem CEPT-Standard harmonisiert.



In den meisten Ländern stehen 40 Kanäle für den Betrieb in AM, FM (4 Watt) und SSB (12 Watt) zur Verfügung.


Bei fast allen Geräten am Markt kann zwischen Amplitudenmodulation (AM) oder Frequenzmodulation (FM) umgeschaltet werden. Geräte mit SSB-Technik haben eine höhere Reichweite, die Sprachqualität leidet aber etwas darunter (Mickey-Maus Effekt). Die Bedienung von SSB-Geräten ist im Vergleich der sonst einfachen Bedienung solcher Geräte, etwas umständlicher.


Mit CB-Funk kann unter optimalen Bedingungen, im Vergleich zu anderen freien Funksystemen, am weitesten gesendet werden. Verbindungen über 50 Kilometer sind im CB-Funk zwischen Heimstationen möglich. Hauptsächlich im Sommer kann es zu Überreichweiten kommen, wo plötzlich weit entfernte Stationen empfangen werden können. Umgekehrt kommt dann die eigene Station weit über die gewöhnliche Entfernung hinaus.


CB-Funkgeräte sind weit verbreitet und entsprechend groß ist das Angebot, auch an gebrauchten Geräten. Handfunkgeräte werden meist mit eingebauter Antenne angeboten, wohingegen Mobil- und Feststationen für den Anschluss einer Außenantenne vorgesehen sind. Will man die Reichweite erhöhen, wird meist auf eine Gewinnstärkere Antenne, oder auf einen nachgeschalteten Leistungsverstärker zurückgegriffen (nicht erlaubt). Zur Verständigung zwischen Fahrzeugen eignet sich CB-Funk bestens und wird aus diesem Grund von LKW-Fahrern gerne verwendet. Es gibt Gegenden wo der Notrufkanal 9 beobachtet wird.


Die Reichweite von CB-Handfunkgeräten liegt, aufgrund des schlechten Antennenwirkungsgrades, oft unter denen von PMR-Geräten. Die Digitaltechnik hat im CB-Funk noch nicht Einzug gehalten.

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