• Wolfgang Waldner

Energiespeicher / Akkumulatoren


Mit der Energieversorgung der von uns eingesetzten Gerätschaften steht und fällt unsere Erreichbarkeit. Falls dort wo wir uns aufzuhalten gedenken, nicht ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz vorhanden ist, müssen wir uns in besonderer Weise Gedanken über den sparsamen Umgang mit der elektrischen Energie machen.


Für tragbare Anwendungen wird ein Energiespeicher gewünscht, der möglichst viel Energie speichern kann und zudem leicht ist.


Moderne Technologien bieten diese Möglichkeiten: Lithium-Polymer- (Lipo), Lithium-Eisenphosphat-(LiFePO) und Lithium-Ionen-Akkus(Li-Ionen) haben die größte Energiedichte- das bedeutet das beste Verhältnis zwischen Gewicht und gespeicherter Energiemenge. Gefolgt werden diese von Nickel-Metallhydrid (NiMH), Nickel-Eisen (NiFe) und Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd). An Ende steht der weit verbreitete, weil robuste, Blei-Akku. Diesen gibt es als „nasse“ Ausführung, weil mit flüssiger Schwefelsäure befüllt, oder als „trockene“ Version. Letztere werden in einer verschlossenen Bauform hergestellt, die lageunabhängig betrieben werden können. Die Säure wird dabei in Glasfasermatten (engl.: AGM, Absorbing Glass Mat) oder als Gel in Kieselsäure gebunden. Ihr Vorteil besteht darin, dass beim regulären Laden kein Gas entsteht und das Nachfüllen von destilliertem Wasser entfällt. Sollte durch nicht sachgerechtes Laden Gasentwicklung eintreten, öffnen sich Überdruckventile bevor es zu einer Explosion kommen kann.


Kondensatoren werden als Energiespeicher zunehmend Interessant. Diese können wie Akkus geladen und entladen werden. Eines der Hauptmerkmale jedoch ist, dass sie dies innerhalb kürzester Zeit tun können.


Der Grund weshalb es viele Verschiedene Akku-Typen gibt, liegt nicht allein in deren Leistungsdichte sondern in einer ganzen Reihe von Vor- und Nachteilen die der jeweiligen Technologie eigen ist, wie z.B.:

  • Lebensdauer

  • maximale Ladezyklen-Anzahl

  • Betriebstemperaturbereich

  • Selbstentladung

  • Tiefentladeverhalten

  • und vieles andere mehr.


Wichtig: Jeder Akku-Typ benötigt sein spezielles Ladegerät!

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