• Wolfgang Waldner

Kabelverbindungen


Über moderne Glasfaserkabel können große Datenmengen mit geringen Signalverlusten über dutzende Kilometer transportiert werden. Die Glasfaser bietet bei richtiger Auswahl auch einen erhöhten Schutz gegen Blitzschäden, Feuchtigkeit, Schlamm, u.s.w. da diese aus Kunststoff bestehen. Zudem ist diese abhörsicher – für wen das wichtig wäre.


Moderne Kommunikationseinrichtungen in Tunnels und Bergwerken werden von einer Kopfstation ausgehend, über Glasfaserleitungen mit Unterverteilern verbunden, von wo aus die gewohnten modernen Kommunikationsgeräte angebunden werden können. Gerade in unterirdischen Räumen, wie Höhlen oder Tunnels, kann eine Kabelverbindung sinnvoll eigesetzt werden.


Höhlenforscher weltweit nutzen ein „Single Wire Telephone“. Diese kleinen Geräte für die Tasche können über eine einzige Kupferdrahtleitung Sprach-Signale Kilometerweit übertragen.


Gleiches, aber mit geringerer Signalbandbreite lässt sich auch mit Kupferkabeln (Telefonleitungen) erreichen. Da bekanntermaßen Metall ein guter Stromleiter ist, muss hier an Überstrom- b.z.w. Überspannungsableiter als Schutz der angeschlossenen Elektronik nachgedacht werden.


Wird nur eine Sprechverbindung benötigt, können alte Feldtelefone sinnvoll eingesetzt werden. Die Reichweite für eine solche Feldtelefone (Kurbeltelefone) liegt unter günstigen Bedingungen (gutes Kabel, keine Störeinstrahlung, optimale Kabelführung) bei bis zu 15 km im Tiefbau (Verlegung am Boden) und bei bis zu 40 km im Hochbau (Verlegung über Masten, Bäume, etc.). Das Angebot an gebrauchter Technik ist groß.


Beim Verlegen von Kabeln muss natürlich darauf geachtet werden, dass diese nicht versehentlich durchtrennt oder abgerissen werden können.

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