• Wolfgang Waldner

Satellitenanbindung

Für eine Breitbandverbindung, TV- oder Radio-Empfang.



Es gibt wenige Weltgegenden in denen es nicht möglich wäre über Satellit fernzusehen oder Radio zu hören. Viele Camper schätzen das. Der Satellitenempfang bietet aber nicht nur Fernseh- und Hörfunkprogramme sondern auch Internetkonnektivität und das in manchen Fällen gleichzeitig.


Besteht nämlich keine Möglichkeit einer Verbindung zu einem terrestrischen Netzanbieter, bleibt als realistische Möglichkeit die einer Satellitenverbindung. Es gibt verschiedene Anbieter von Internet über Satellit. Dazu werden bidirektionale Geräte benötigt, die vom Satelliten empfangen (engl.: Downlink) und zum Satelliten senden (engl.: Uplink) können. Die Sichtverbindung zum Satelliten muss dabei gegeben sein. Es gibt portable und mobile Geräte für Wohnmobile, LKW und Boote die ihre geographische Position erkennen und die Antennen automatisch ausrichten. Einige Dienstleister bieten für fix installierte Anlagen an, dass ein Techniker die Antenne aufstellt und ausrichtet.


Die Ausfallsicherheit von Satellitenverbindungen sind hoch und kann durch größere Antennendurchmesser zusätzlich verbessert werden. Die mindeste Antennengröße wird zum Rand der sogenannten Ausleuchtzone (engl.: Footprint) des Satelliten hin größer. Die Dienstleister geben die ausgeleuchtete Zone und den notwendigen Antennendurchmesser oft auf speziellen Karten an. Für manche Weltgegenden, die nur von wenigen Satelliten ausgeleuchtet werden, kann so ein Dienst allerdings mehr kosten als in klassischen Ballungsgebieten.

Dort wo eine Satelliten-Internetanlage installiert wurde, kann daran ein Router als Hotspot angeschlossen werden, der das VoIP-Telefonieren und viele andere Funktionen unterstützt.

Bei Fernfahrern und Campern kann man sehen, dass eine Satellitenverbindung auch „standmobil“ d.h. vom stehenden Fahrzeug aus hergestellt werden kann.


Da sich der Satellit, falls er sich in einem Geostationären Orbit befindet, rund 36.000 km von der Erde entfernt seine Bahn zieht, benötigt das Signal für den Weg hin und wieder zurück eine gewisse Zeit (Latenzzeit), die für manche Anwendungen problematisch werden kann. Jeder kennt die Situation wo im Fernsehen einem Auslandskorrespondenten eine Frage gestellt wird, die er erst zeitverzögert beantwortet…

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