• Wolfgang Waldner

Windkraftanlagen





Im Gegensatz zu der Sonnenenergie verteilt sich die Windenergie nicht ausgewogen. Auf Berggipfel und in Küstenregionen gibt es gibt es mehr Wind als im Landesinneren.





Kleine Windkraftanlagen empfehlen sich dort, wo konstanter Luftzug mit ausreichender Stärke herrscht. Falls dies von einem Wetteramt mit Messwerten bestätigt wird – umso besser. Scheint dort auch die Sonne, kann diese zusätzlich verwendet werden. Die daraus gewonnene Energie wird meist in Akkus gespeichert. Besondere Anforderungen an den Energiepeicher werden nicht gestellt. Übliche Akku-Spannungen sind 5V,12V, 24V oder 48 Volt.


Onlinerechner helfen bei der Abschätzung der „Ausbeute“.


Ein guter Aufstellungsort sollte zwei Grundvoraussetzungen erfüllen: eine hohe durchschnittliche Windgeschwindigkeit und wenig Turbulenzen ( Luftverwirbelungen ). Auf eine solide mechanische Befestigung muss Wert gelegt werden – schließlich sollte die Anlage auch einem Sturm standhalten können.

Je höher die durchschnittliche Windgeschwindigkeit ist, desto höher ist die Ausgangsleistung und somit der Ladestrom des Windrades. Vereinfachend kann gesagt werden, dass mit zunehmender Montagehöhe die Energieausbeute steigt. Je höher die Windkraftanlage über die umgebende Bebauung und/oder Bewuchs hinausragt, desto eher können Turbolenzen vermieden werden. Der Luftstrom wird so gleichmäßiger.


Zusammen mit der Windkraftanlage wird ein Laderegler verwendet, der in vielen Fällen mitgeliefert wird oder schon integriert ist.


Leider blenden viele Angebote mit hohen Leistungsangaben die bestenfalls bei hohen Windstärken erreicht werden. Es fehlt meistens ein Diagramm mit dem abgeschätzt werden kann, ob bei moderaten Windgeschwindigkeiten ausreichend Ladestrom zur Verfügung steht.


Die im Bild dargestellte Windkraftanlage ist ein Designprojekt/Prototyp von Nils Ferber.

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